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Hat Ihr Hund Schmerzen beim Laufen?

Laufen mit der Ausdauer und Geschmeidigkeit eines Wolfes – das wünscht sich jeder Hund, ob groß oder klein, ob alt oder jung, ob Rassehund oder Mischling.

15.000 Jahre Züchtung haben das Bild des Wolfs jedoch sehr verändert und uns eine Rassenvielfalt – vom Pinscher bis zur Dogge – geschenkt. Trotz vieler Unterschiede ist jedem Hund eines auf jeden Fall erhalten geblieben: die Lust am Laufen. Leider ging die Rassenvielfalt oft auf Kosten der Gesundheit und es entstanden unter anderem Hunderassen, die anfällig sind für Erkrankungen wie z.B. Hüftdysplasie, schwache Bänder oder Bandscheibenvorfälle. Falsches Futter und nicht optimal Bewegung unterstützen die ganze Problematik noch.

Viele Hundebesitzer fallen aus allen Wolken, wenn sie nach einem Tierarztbesuch die niederschmetternde Diagnose HD oder Spondylose erhalten. Und viele Herrchen und Frauchen meiner Patienten fragen sich: Warum habe ich nicht gesehen, das es meinem Hund schlecht geht?

Neueste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass auch der Hund über ein ausgeklügeltes Schmerzsystem verfügt, genau wie wir Menschen. Das bedeutet, dass Schmerzen für ihn genauso quälend sind wie für uns. Aber: Hunde zeigen ihren Schmerz völlig anders als wir. Dies liegt an ihrer Entwicklungsgeschichte. Der Hund als Rudeltier sinkt sehr schnell in der Rangordnung, wenn er “Schwäche” signalisiert. Deshalb zeigen Hunde ihre Schmerzen erst dann deutlich, wenn es gar nicht mehr anders geht. Und da Ihr Hund leider nicht sagen kann, dass es ihn schmerzt, bleibt Ihnen als Hundehalter nur die Möglichkeit, ihn genau zu beobachten, um so Hinweise auf eine mögliche schmerzhafte Erkrankung zu bekommen.

Das ist manchmal nicht ganz einfach, denn selbst innerhalb einer Art (Mensch, Pferd, Kuh, Hund) empfindet kein Lebewesen Schmerz wie das andere. Die jeweilige Genetik und Veranlagung beeinflussen das individuelle Schmerzempfinden stark. Durch diese Erkenntnisse wissen wir inzwischen, dass manche Hunderassen schmerzempfindlicher oder eben schmerzunempfindlicher sind. Doch auch innerhalb einer Rasse spricht jeder Hund individuell auf Schmerz an. Großen Einfluss hat z.B. das Temperament Ihres Hundes. So reagieren “hitzige” Typen eher auf Schmerz als ruhigere Naturen.

Akuten Schmerz zu erkennen ist für Sie als Tierhalter leicht, denn er führt in der Regel zu einer plötzlichen Verhaltensänderung bzw. einer direkten Sofortreaktion. Winseln, Hecheln und plötzliches Lahmen oder Schonen einer Gliedmaße sind klassische Symptome für akuten Schmerz. Die alten Griechen nannten den akuten Schmerz daher auch „den bellenden Wächter der Gesundheit“. Er dient Ihrem Hund also als Alarmzeichen damit er sich schont und sein Verhalten anpasst, um die Situation in der es zum Schmerz kam künftig möglichst zu vermeiden.

Anders verhält es sich bei chronischem Schmerz: Dieser ist leider oft wenig auffällig; statt plötzlicher Verhaltensänderungen beobachtet man eher eine verminderte Aktivität. Dabei können von Zeit zu Zeit auch Schübe starker Schmerzen auftreten. Bei Hunden mit chronischen Schmerzen ändert sich oft die Stimmungslage, sie werden reizbar, haben Schlafstörungen, Fellveränderungen, weniger Appetit oder Probleme bei normalen Aktivitäten wie Treppensteigen, Aufstehen und Hinlegen, Ballspielen etc. Die Anzeichen sind vielfältig und stellen sich häufig schleichend ein. Diese Art von Schmerz ist für den Hundekörper nicht mehr als Alarmzeichen von Nutzen und hat sogar weitere negative Auswirkungen wie Herzkomplikationen, Stressdurchfall, Muskelzittern und verzögerte Wundheilung zur Folge. Chronischer Schmerz beeinflusst außerdem die Stimmung Ihres Tieres stark. Oft berichten Hundehalter, dass ihr sonst so fröhlicher Hund nur noch „traurig“ ist oder zu vermehrter Aggressivität, Erregbarkeit und Unausgeglichenheit neigt.

Doch wie erkennen Sie chronische Schmerzen? Wie oben schon erwähnt gibt es feine Anzeichen, die Sie darauf schließen lassen, dass Ihr Hund Schmerzen hat. Diese sind in der nachfolgenden Übersicht aufgeführt. Sollte Ihr Hund eines oder mehrere dieser Anzeichen aufweisen, sollten Sie ihn gründlich untersuchen und von einem Therapeuten bzw. Tierarzt behandeln lassen. Eine Schmerzbehandlung ist nicht nur aus ethischen Gründen erforderlich, sondern auch um Ihren Hund vor weiteren Krankheiten und Schmerzen zu schützen.

• Mag Ihr Hund seit einiger Zeit nicht mehr ins Auto oder aufs Sofa springen?
• Bleibt Ihr Hund seit einiger Zeit an Treppen stehen, oder läuft er nur nach einigem Zögern hinab oder hinauf?
• Wird Ihr Hund neuerdings aggressiv, wenn andere Hunde auf ihn zulaufen und spielen wollen?
• Bevorzugt Ihr Hund nur bestimmte Gangarten (galoppiert oder trabt nur noch zeigt einen sogen. Schweinsgalopp)?
• Haben Sie manchmal den Eindruck, dass Ihr Hund ganz leicht lahmt?
• Wirkt sein Fell trotz guter Pflege auf einmal rau und struppig?
• Hat sich die Aktivität Ihres Hundes deutlich verändert: langsamer, eingeschränkt oder rastloser?
• Frisst Ihr Hund auf einmal schlecht und hat in letzter Zeit vielleicht kontinuierlich an Gewicht verloren?
• Hechelt er häufiger und anhaltender als früher?
• Zittert er anfallsweise oder länger anhaltend?
• Jault Ihr Hund bei abrupten Bewegungen plötzlich kurz auf?
• Wirkt die Rückenmuskulatur härter als früher? Haben Sie den Eindruck er zieht seinen Rücken hoch?
• Gibt es Veränderungen sonstiger Art?

Weitere Informationen über Schmerzen bei Hunden finden Sie unter www.Hunde-Wissen.de

Eike Lubetzki – Arthrose Expertin
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Ein Hundeleben ohne Schmerzen

Praxis für Arthrose und Schmerzbehandlung bei Hunde
Kiwitt 3, 23823 Seedorf
Tel.: 04555-719615

info@hunde-wissen.de
www.hunde-wissen.de – Akupunktur | Fütterung | Kräuter | Massage

Die Ellbogendysplasie (ED)

Von der Ellbogendysplasie spricht man, wenn beim Hund die knöchernen Anteile des Ellbogengelenks – also der Oberarmknochen (Humerus), die Elle (Ulna) und die Speiche (Radius)- nicht exakt zusammenpassen.

Somit kommt es zu einer bisweilen sehr starken funktionellen Einschränkung dieses Gelenks, verbunden mit höchstgradiger Schmerzhaftigkeit.

Die Ellbogendysplasie ist als Entwicklungsstörung des heranwachsenden Hundes durch einen chronischen Verlauf charakterisiert. Grundsätzlich können viele Rassen -und natürlich auch Mischlinge- von dieser Erkrankung betroffen sein, doch sind es vor allem die großen bis sehr großen Rassen, die hier bedauerlicherweise imVordergrund stehen.

Diese Erkrankung ist vererbbar und grundsätzlich nicht heilbar, lediglich bei den drei klassischen Läsionen / Manifestationsformen sollte und kann chirurgisch sinnvoll eingegriffen werden (FCP, OCD und IPA; siehe weiter unten).

Das wichtigste Ziel einer Therapie ist aber vor allem die Schmerzfreiheit für den Hund, d.h. die Erhaltung seiner Lebensqualität. Auch und gerade nach einem chirurgischen Eingriff.

Die Ellbogendysplasie geht mit der Bildung von Arthrosen einher, die gemeinsam mit Läsionen für die Schmerzhaftigkeit verantwortlich sind. Dadurch, daß die knöchernen Gelenksanteile nicht genau aufeinander passen (Inkongruenz), kommt es zu Umbauvorgängen im Gelenk (Osteoarthrose).

Die “International Elbow Working Group” zieht das Ausmaß der arthrotischen Veränderungen heran, um eine Einteilung der Ellbogendysplasie von Grad 0 (Normal) bis Grad III (Schwere Arthrose) vorzunehmen. Einige Zuchtverbände von besonders gefährdeten Rassen, schreiben ihren Züchtern eine entsprechende Röntgenuntersuchung vor, bevor die Hunde zur Zucht zugelassen werden.

Angeborene Ellbogenluxation bzw. -subluxation, ausbleibende Verknöcherung des Ellbogenanteils des Oberarms und die oben genannten Erkrankungen des FCP (“Fragmentierung des Processus coronoideus der Ulna), OCD (Osteochondrosis dissecans) und IPA (Isolierter Processus anconaeus der Ulna) begünstigen die Entstehung von Arthrosen.

Die OCD beschreibt die Ablösung einer Gelenknorpelschuppe am Rollhöcker des Oberarms, der IPA besagt einen isolierten Ellbogenfortsatz der Elle durch nicht ausreichend stattgefundene Verköcherungsvorgänge beim jungen Hund und der FCP ist u. a. ebenfalls die Folge einer Wachstumsstörung (Die Speiche bleibt in ihrem Wachstum zurück und die Elle wird so überbelastet; sog. “Short Radius Syndrom”).

Durch die entstehenden Schmerzen und die eingeschränkte Funktionalität gehen die oft noch sehr jungen Hunde lahm, sie versuchen die betroffene Gliedmaße zu schonen, zu entlasten.

Dies führt aber schon bald zu Muskelatrophien und zu einer möglichen Schädigung der anderen Seite sowie unter Umständen auch der Wirbelsäule. Die entsprechenden Ellbogengelenke sind meist verdickt, bedingt durch eine vermehrte Füllung.

Bei Berührung sind die Gelenke deutlich schmerzhaft. Um eine Überlastung der geschädigten Gelenke zu vermeiden, sollten die Hunde so langsam wie möglich auswachsen und unbedingt “Idealgewicht” haben.

Jedes Gramm zu viel belastet die Gelenke unnötig. Als sinnvolle Schmerztherapie hat sich die Goldakupunktur bewährt, auch nach einem möglicherweise notwendigen chirurgischem Eingriff bei OCD, FCP oder IPA. Die Arthrosenbildung kann allerdings durch eine Operation nicht aufgehalten werden.

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Bei vielen Hundehaltern und Züchtern wird die Hüftgelenksdysplasie (“dys” = altgriech. “schlecht”, “fehl” und “plassein” = altgriech. “bilden”, “formen”) immer wieder thematisiert.

Es handelt sich bei dieser Erkrankung um ein Missverhältnis der Hüftgelenksanteile mit zum Teil schweren und sehr schmerzhaften Auswirkungen für den Hund.

Die Hüftpfanne (Acetabulum) und der Oberschenkelkopf (Caput ossis femoris) bilden mit der Gelenkkapsel ein kugelförmiges Gelenk, das Hüftgelenk.

Von einer Dysplasie spricht man, wenn der Oberschenkelkopf nicht optimal in die Hüftgelenkspfanne passt. Erste Hinweise können sich beim jungen Hund durch den sog. Ortolani Test ergeben.

Um den Schweregrad dieses Missverhältnisses aber genau definieren zu können, zieht man sinnvollerweise die Röntgendiagnostik zu Hilfe. Da zur einwandfreien Beurteilung eine spezielle Lagerung des Hundes notwendig ist, findet diese Aufnahme unter einer Kurznarkose statt.

Anhand der Röntgenaufnahme wird dann als wesentliches Kriterium der Norbergwinkel (bei gesunden, HD-freien Hunden ist dieser größer als 105 Grad) gemessen und ausgewertet. Aber auch die Kongruenz und die Weite des Gelenkspaltes, Arthrosen, Form des Hüftgelenkkopfes, Überlastungsanzeichen, die sogenannte Morgan Linie und weitere Aspekte werden zur Beurteilung hinzugezogen.

Nach diesen Kriterien kann dann eine Einteilung in den entsprechenden Schweregrad vorgenommen werden. Die züchterische Begutachtung für die jeweiligen Hundeverbände werden von ausgewiesenen tierärztlichen Gutachtern vorgenommen.

Dies ist nicht nur für Züchter wichtig, sondern bspw. auch für die Diensthunde bei Zoll und Polizei, bei denen eine HD-Freiheit entscheidendes Ankaufkriterium ist.

Die Einteilung<

A (A1 / A2, HD frei):
röntgenologisch unauffälliges Gelenk, Norbergwinkel gleich / größer 105 Grad

B (B1 / B2, HD Verdacht):
Leicht ungleichmäßiges / inkongruentes Gelenk mit Norbergwinkel gleich / größer 105 Grad oder gleichmäßiges, kongruentes Gelenk mit Norbergwinkel unter 105 Grad

C (C1 / C2, leichte HD):
Ungleichmäßiges, inkongruentes Gelenk, Norbergwinkel unter 100 Grad, es können bereits schon arthrotische Veränderungen vorhanden sein

D (D1 / D2, mittlere HD):
Veränderungen des Pfannenrandes mit deutlich ungleichmäßigen Gelenksanteilen, arthrotische Veränderungen sind vorhanden, Norbergwinkel größer 90 Grad

E (schwere HD):
Arthrotische Veränderungen, deutliche Abflachung des Pfannenrandes, Norbergwinkel unter 90 Grad.

HD belastete Hunde zeigen -je nach Rasse und Schweregrad- klinische Symptome bereits ab einem halben Jahr. Es kommt oftmals zu Gangbildanomalien,die betroffenen Hunde möchten nicht mehr so gerne spielen oder ins Auto springen, Treppensteigen fällt ihnen schwer, sie sitzen auffällig auf der Seite oder haben Mühe aufzustehen.

Durch diesen schmerzhaften Prozess versuchen die Hunde nun das betreffende Gelenk mehr zu entlasten, wodurch nicht nur die andere Seite, sondern auch die Wirbelsäule und die Gelenke der Vordergliedmaße eine Mehrbelastung übernehmen müssen.

Dies bleibt aber natürlich auch bei diesen Strukturen nicht ohne Auswirkungen und es kann in der Folge auch zu Gelenksveränderungen an diesen Stellen kommen. Zusätzlich bildet sich zumeist am geschonten, minderbelastetem Gelenk der Hüfte die Muskulatur zurück (Atrophie), was wiederum zu weiterer Instabilität dieses Gelenkes führt. Beim gesunden Gelenk dient die umliegende Muskulatur zusätzlich als “Stützkorsett”.

Bitte beachten Sie: dieser Beitrag ist nur als beratender Wegweiser gedacht. Er ersetzt keinesfalls den Gang zum Tierarzt.

Es ist verkehrt zu denken, dass Tiere Schmerzen anders Empfinden als Menschen. Aber auch da kann es natürlich individuelle Unterschiede geben, genauso wie bei Menschen.

Schmerzen sind für Menschen wie auch für Tiere sehr unangenehm. Schmerzen ist etwas was man bemerkt, aber ebenso hat es etwas mit dem eigenen Gefühlsempfinden zu tun

Schmerzen sind ein komplizierter Prozess, zum Teil wird Dieser geleitet vom Nervensystem oder auch über Schmerzerfahrungen. Das macht sich besonders dann bemerkbar, wenn man auf die Reaktionen bevorstehender Schmerzen achtet. Aufgrund dieses Aspektes gibt es keinen Unterschied vom Mensch zu Tier. Wenn man einem Tier jeden Tag Schmerzen zuführen würde (z. B. Spritzeneingabe), so würden die Reaktionen des Tieres von Tag zu Tag immer Schlimmer werden, da Ihm die Erfahrung gelehrt hat, das Spritzen Schmerzen verursachen.

Man sollte bedenken, dass Welpen und Junghunde über sehr geringe Schmerzerfahrung verfügen, dass bewirkt häufig, dass Sie Schwierigkeiten haben ihre Schmerzen konkret zu zeigen.

Es ist sehr schwierig zu beurteilen, wie starke Schmerzen ein Hund hat oder er vielleicht bekommen könnte. Es finden sich keine Messergebnisse bei der Beurteilung von Schmerzen. Zum Teil ist es abhängig davon wie gut man seinen Hunde und seine Reaktionen aus Schmerzen kennt.

Seien Sie Aufmerksam ob der Hund weiterhin mit dem Stärt wedelt als Antwort auf ein Kommando oder auf eine Berührung, selbst ob er moderate oder starke Schmerzen hat.

Deshalb darf das wedeln nicht als schmerzfreie Situation aufgefasst werden. Zusätzlich ist bei einigen Rüden bei der oben genannten Schmerzreaktion ein vorschieben des Penis zu beobachten

Schmerzen können nach einer Schmerzscala in 10 Stufen beurteilt werden, unter Berücksichtigung von den Reaktionen des Hundes und anderen Begebenheiten.

Wir haben hier als Beispiel Bauchschmerzen/ Schmerzen am Bein verwendet.

0-  überhaupt keine Schmerzen

Der Hund läuft, hüpft spielt und isst. Er sitzt und geht normal. Schläft und träumt gut.

Er fordert die normalen Schmuseeinheiten ein. Der Puls ist normal, kann aber etwas erhöht sein aufgrund von Aufregung. Der Hund passt seinen Pelz, wenn er keine Schmerzen hat. Der Appetit ist normal.

1-  wahrscheinlich keine Schmerzen

Der Hund wirkt normal, aber die Bewertung ist nicht so klar zu erkennen wie oben genannt. Der Puls sollte normal sein, oder leicht erhöht wenn der Hund aufgeregt ist.

2- leichtes Unbehagen

Der Hund isst und schläft, aber träumt vielleicht nicht. Er wedelt leicht oder versucht sich einer Berührung zu entziehen, wenn man z. B. eine Wunde berührt. Aber er zeigt keinerlei anderer Zeichen von Unbehagen oder wirkt niedergedrückt. Die Atmung kann etwas schneller sein, der Puls leicht erhöht. Der Hund wird öfters längere Zeit wedeln.

3- leichtere Schmerzen

Der Hund versucht seine Wunde zu schützen. Bei Bauchschmerzen liegt er häufig flach auf dem Bauch. Der Hund  sieht leicht Niedergedrückt aus und findet schlecht Ruhe. Er Zittert vielleicht etwas. Er scheint interessiert am Futter, frisst aber nur sehr wenig und ist wählerisch.- Es könnte eine weitere Entwicklung von Stufe 2 sein,  d. h es eine Veränderung von leichtem Unbehagen zum unruhig werden, wenn z. B. Schmerzmittel ihre Wirkung verlieren. Die Atmung kann erhöht sein und  auch flachatmig auftreten. Der Puls kann normal oder erhöht sein. Selbst bei Schmerzen kann es sein, dass die Hunde mit dem Stärt wedeln, deshalb ist es nicht gesagt, dass es dem Hund gut geht.

Schmerbehandlung wäre hier schon zu empfehlen

4- leichte bis moderate Schmerzen

Der Hund wiedersetzt sich einer Berührung, an der Stelle wo es Ihm schmerzt. Der Bauch ist gespannt und wund. Er geht etwas steif auf seinen 4 Beinen. Er guckt häufig zur Wunde und leckt die betroffene Stelle  wo die Schmerzen auftreten. Häufig sitzt der Hund oder liegt flach auf dem Boden. Er rollt sich nicht entspannt zusammen. Vielleicht  bleibt er mehrere Stunden in seiner Position liegen, ohne einen Stellungswechsel, da Ihm dies Schmerzen bereiten würde. Er zittert vielleicht. Der Hund ist vielleicht interessiert am Futter, frisst auch ein wenig, stoppt aber nach ein paar Bissen. Die Atmung ist erhöht und oberflächlich. Der Puls ist normal oder erhöht. Die Pupillen sind möglicherweise groß und geöffnet. Eventuell fiept der Hund er steht sehr langsam auf, beim aufstehen hängt der Stärt. Bei Schmerzen am Bein wird  versucht das Gewicht auf die gesunden Beine oder auf die Zehen  zu verlagern, um den Schmerz zu mindert. Der Hund wirkt Niedergedrückt.

Es sollte eine Schmerzbehandlung begonnen werden und der Tierarzt aufgesucht werden.

5- moderate Schmerzen

Der Zustand des Hundes ist verschlechtert in Bezug auf Stadium 4.Der Hund ist zu nichts zu bewegen. Er hat keinen Appetit. Eventuell schnappt er nach Ihnen, wenn Sie seine schmerzhafte Stelle berühren möchten. Der Hund  wird möglicherweise stark zittern oder auch schreien, wenn man versucht Ihn zu bewegen oder sich ihm nur nähert. Er versucht deutlich seinen Bauch zu beschützen, wenn die Schmerzen daher rühren. Bei Schmerzen im Bein, versucht er deutlich das kranke Bein nicht zu belasten. Die Ohren liegen an, Puls und Atmung sind erhöht. Kein Interesse an Futter, möchte liegen, kann aber nicht richtig schlafen.

Der Tierarzt muss aufgesucht werden und mit einer Schmerzbehandlung muss begonnen werden.

6- beschrieben wie 5

aber, der Hunde könnte Jaulen vor Schmerzen ohne ersichtlichen Grund, oder wenn er versucht, seine Position zu verändern. Puls und Atmung sind erhöht und flach. Pupillen können geöffnet sein.

Der Tierarzt sollte stärkere Schmerzmittel verschreiben

7- moderate bis starke Schmerzen

Der Hund hat weist selben Symptome wie bei 5 und 6 beschrieben auf, allerdings ist er sehr niedergedrückt und hat kein Interesse an seiner Umwelt. Er bewegt sich nicht vom Fleck und nässt sich ein. Ein zusätzliches Symptom könnte Durchfall sein. Der Hund wird wahrscheinlich bei dem Versuch ihn zu bewegen schreien. Der Hund wird spontan oder auch kontinuierlich fiepen. Puls, Atmung und Blutdruck sind erhöht. Die Pupillen könnten weit geöffnet sein.

Erfordert Schmerzbehandlung unter Tierärztlicher Aufsicht. (Klinikaufenthalt)

8- schwere Schmerzen

Symptome wie bei Stadium 7, nur dass der Hund vermehrt schreit und jault. Der Hund ist so mit dem Schmerz beschäftigt, dass er seine Umwelt nicht mehr wirklich wahr nimmt. Er könnte ruhelos umher wandern. Bei neurotischen oder traumatischen Schmerzen, könnte er vielleicht schreien, wenn man sich ihm nähern möchte. Er hat eine hohe Herzfrequenz und erhöhte Atmung in Verbindung mit der Bauchmuskulatur. Erhöhter Blutdruck.

Hohe Dosen von Schmerzmitteln sind erforderlich, intensiver Tierarztbehandlung

9- schwere bis nicht auszuhaltende Schmerzen

Der Hund reagiert wie bei Stadium 8, aber ist gleichzeitig ungewöhnlich empfindlich. Er zittert unbewusst sobald es eine Berührung in der Nähe der entzündeten Wunde gibt. Bei den Schmerzsymptomen könnten auch neurotische Schmerzen eine Ursache sein. (z.B. eigeklemmter Nerv oder eine Entzündung um einen Nerv) Starke Schmerzmittel sind erforderlich. Wahrscheinlich kann der Schmerz nicht mehr kontrolliert werden. Hilfreich wäre es den Hund zu betäuben um die Ursache zu finden und zu beheben.

Es könnte tödlich enden und erfordert intensive Tierarztbehandlung.

10- nicht auszuhaltende Schmerzen

Der Hund reagiert wie beim Stadium 9., aber er schreit durchdringend oder ist fast im Koma. Er ist unnatürlich empfindlich und Schmerzen werden ausgelöst egal wo man ihn berührt. Der ganze Körper schüttelt sich vor Schmerzen. Selbst große Mengen von Morphin lindern diese schmerzen nicht. Der Hund muss betäubt werden um die Ursache zu finden und Sie zu behandeln.