Archiv für die Kategorie „Behandlungsmethoden“
THP Julia Larissa Back
Tierheilpraxis & Diagnostik
Am Stahlbrunnen 7
97708 Bad Bocklet
Tel. 09708-704347
thp-back@gmx.de
www.thp-back.de
Mineralien – Baustoffe des Körpers
Auswirkung von Mangelzuständen auf den Bewegungsapparat und dessen Nachweis
Mineralien sind lebenswichtige Bausteine im Organismus unserer Tiere.
Wichtig für den Aufbau von Zähnen und Knochen, Enzymaufbau, Hormonproduktion und vielerlei mehr ist es nötig ausreichend Mineralien aufzunehmen. Aufgrund von gewissen Einflüssen wie Krankheit, Trächtigkeit, Medikamentengaben kann ein erhöhter Bedarf an gewissen Mineralien vorliegen.
Viele chronische Krankheiten unserer Haustiere gehen mit einem Ungleichgewicht im Mineralhaushalt einher.
Die meisten Tierbesitzer greifen auf Fertigfuttermittel für ihre Lieblinge zurück. Oft ist hier eine Überversorgung an Mineralien geboten, jedoch kann es auch sein daß die Quelle des Minerals nicht tierischer, sondern pflanzlicher oder mineralischer Herkunft ist und somit für Hund und Katze unzureichend verwertbar ist. Auch hemmen sich einige Mineralstoffe gegenseitig bei der Aufnahme, so dass Hunde trotz ausreichender Zufuhr dieses nicht verwerten können.
Gerade bei Krankheiten des Bewegungsapparats spielt eine unausgewogene Mineralversorgung eine Rolle
Nachweis über die Fell-Mineralanalyse
Der sicherste Nachweis über den Mineralstatus im Organismus ist eine chemische Analyse des Fells. Diese spiegelt am besten die Mineralversorgung im Gewebe wieder. Auch über eine Blutanalyse können gewisse Elektrolyte bestimmt werden. Jedoch ist diese Analyse oft nur bei akuten Mineralverlusten auffällig, wie etwa bei Durchfall oder starkem Blutverlust. Ansonsten ist der Organismus bestrebt den Mineralspiegel im Blut konstant zu halten um die organischen Aktivitäten zu gewährleisten.
Dies hat zur Folge daß ein Überschuss an Mineralien, wie auch toxischen Substanzen im Gewebe eingelagert werden. Bei einem Mangel bedient sich der Organismus den Vorräten im Körper. So bleibt der Mineralspiegel im Blut konstant, während die Mineralversorgung im Gewebe eine völlig andere ist.
Bei der Fell-Mineralanalyse die wir in unserer Diagnostikabteilung anbieten, wird auf 6 Hauptmineralstoffe, 11 Spurenelemente und 9 toxische Elemente untersucht.
Für wen eignet sich diese Analyse?
Ich empfehle diese Analyse in meiner Praxis für tierische Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie auch BARF-ern zur Kontrolle der Mineralversorgung.
Bei der Fell-Mineralanalyse wird auf folgende Elemente untersucht:
Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Silicium, Chrom, Cobalt, Eisen, Germanium, Kupfer, Lithium, Mangan, Molybdän, Selen, Zink, Zinn, Aluminium, Anitmon, Arsen, Barium, Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber, Strontium, Thallium
Einige Beispiele für die Wirkung von Mineralien und Auswirkungen eines Mangels
Calcium und Phosphor sind wichtige Mineralstoffe für die Knochenfunktion. Calcium ist vor allem für den Knochenaufbau, die Muskelfunktionen (auch Herzmuskel), Blutgerinnung und Nervenleitung verantwortlich. Phosphor ist wichtig bei Knochen- und Zahnbildung. Entscheidend hierbei ist ein bestimmtes Verhältnis der beiden Mineralien. Ein Mangel an Calcium kann sich in Muskelzittern, Krallen- bzw Fell- und Knochenproblemen äußern. Zu wenig Phosphor kann zu Antriebslosigkeit, Krankheiten des Bewegungsapparats, Zahnbeschwerden und Verdauungsbeschwerden führen.
Kalium ist für die Herzfunktion unentbehrlich. Es reguliert zusammen mit weiteren Stoffen den Wasserhaushalt des Körpers. Kalium-Mangelzustände können sich in Krämpfen, Herzmuskelprobleme und schuppiger Haut äußern.
Eisen ist Bestandteil des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff) und somit verantwortlich für den Sauerstofftransport. Ein Mangel äußert sich in Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Atemschwierigkeiten. Auch blutsaugende Parasiten können einen Eisenmangel bewirken.
Silizium ist ein wichtiges Spurenelement das wichtig für Wachstum und gesunden Knochenhaushalt mit verantwortlich ist. Ein Mangel kann sich in Gelenksproblemen, schlechten Zähnen, und Knorpelproblemen äußern.
Quecksilber wird nicht selten im Fell von Tieren nachgewiesen die mit fischhaltigem Futter ernährt werden. Eine Quecksilberanreicherung im Körper bewirkt Muskelzittern, Koordinationsschwierigkeiten, Antriebslosigkeit.
Durch meine Tätigkeit als Leiterin der Laborabteilung meiner Praxis durfte ich feststellen, dass bei den meisten chronisch kranken Tieren eine Dysbalance im Mineralhaushalt vorliegt. Lassen Sie auch Ihr Tier auf seine Mineralversorgung testen. Schmerzfrei, stressfrei, so wie Ihr Hund das mag.
Wie Sie eine Analyse in Auftrag geben können
Fordern Sie ein Fellmineral-Tütchen an. Zu Hause schneiden Sie mit einer nicht rostenden Schere hautnah Fell Ihres Hundes ab. Stellen an der Brust, Nacken und Schwanzansatz eignen sich am besten. Das Fell bitte vorher nicht waschen da sich manche Shampoos negativ auf die Analyse auswirken.
Ein gehäufter Esslöffel ist als Probenmaterial ausreichend.
Die Analysendauer beträgt etwa 14 Tage. Im Anschluss erhalten Sie das Ergebnis per Post.
Weitere Informationen unter: www.thp-back.de

Pfötchen fit
Praxis für Hundephysio- und Dogslumbertherapie
Britta Schut
Ruhrstr. 155
44869 Bochum
Tel.: 02327-7889494 oder
Tel.: 0234 3799556
info@pfoetchen-fit.de
www.pfoetchen-fit.de
Was ist Hundephysio- und Entspannungstherapie?
… was dem Mensch schon lange bekannt ist
Massagen, Bäder, Krankengymnastik – diese Behandlungen sind dem Menschen schon seit mehr als 100 Jahren vertraut.
Patienten mit schmerzenden, verspannten Muskeln, Schmerzen in den Gelenken und geschädigten Nerven kennen die Erleichterung, die diese Therapien mit sich bringen. Für Menschen mit Krankheiten oder Funktionsstörungen am Bewegungsapparat oder dem Nervensystem ist die Krankengymnastik eine anerkannte Therapieform.
Dabei werden vom Physiotherapeuten erfolgreich physikalische Reize eingesetzt, wie Kälte/Wärme, Reizstrom, Ultraschall oder auch manuelle Behandlungen, z.B. Massagen. Auch die Bewegungstherapie in Form von aktiven und passiven Übungen ist ein grundlegender Bestandteil dieser Therapieform.
… kann auch den Hund zu einem besseren – schmerzfreieren Leben verhelfen
In den Niederlanden, Großbritannien und den USA ist die Physio- und Wellnesstherapie bereits seit Jahren anerkannt und ein fester Bestandteil der Tierheilkunde.
Auch bei uns gewinnt diese Therapieform immer mehr an Bedeutung. Tierärzte und Klinken arbeiten aktiv mit Tierphysiotherapeuten zusammen, da sie erkannt haben, wie sehr eine fachkundige krankengymnastische Behandlung ihren Patienten zu einem besseren Leben verhelfen kann.
Was bewirkt die Hundephysiotherapie?
Durch Schmerzmittel lassen sich Symptome lindern, aber nicht heilen. Die Hundephysio- und Entspannungstherapie ist kein Wundermittel, jedoch ist sie in der Lage – gänzlich ohne Nebenwirkungen – Krankheiten wie z. Bsp. Patellaluxation, Arthrosen oder Muskelschwund aufzuhalten und dem Hund zu größerer Beweglichkeit und Schmerzfreiheit zu verhelfen.
Die Physio- und Wellnesstherapie stimuliert die Selbstheilungskräfte des Körpers. Sie unterstützt durch gezielte Massagetechniken das Lösen von Verklebungen und Blockaden. Darüber hinaus lindert die Behandlung Schmerzen, regt durch die Beeinflussung der Stoffwechselprozesse die Durchblutung an, die Regeneration nach Unfall oder Krankheit wird beschleunigt. Durch zielgerichtete physikalische Reize, wie zum Beispiel Eis- oder Wärmeanwendungen, Rotlicht oder Wickeln, aber auch durch den Einsatz von Elektro- oder Magnetfeldtherapie wird das Schmerzempfinden des Hundes herabgesetzt.
Darüber hinaus schafft die Physio- und Wellnesstherapie Vertrauen und fördert durch ihre Intensität die Mensch-Hund-Beziehung. Dehnungen, manuelle Lymphdrainagen und die Dorntherapie unterstützen zusätzlich die Heilung.
… Mobilisierung, Beweglichkeit erhalten und verbessern
Wenn durch Folge von akuten Erkrankungen oder Verletzungen oder aber auch durch chronische Krankheiten, wie beispielsweise Arthrose, nur wenig oder keine Bewegung stattfinden konnte, muss der Hund das normale Bewegungsmuster erst wieder neu erlernen. Durch physiotherapeutische Schulung, wie das passive Bewegen der Gelenke oder der manuellen Therapie werden Bewegungsblockaden abgebaut und die Beweglichkeit Stück für Stück erweitert.
… Muskulatur kräftigen und aufbauen
Ein jeder Mensch kennt es, nach nur kurzer krankheits- oder verletzungsbedingter Zeit (dafür reichen schon wenige Wochen), ist die Muskulatur geschwächt und baut sich ab. Auch der Hund ist davor nicht geschützt. Ein gesunder, kräftiger Muskel ist aber eine wichtige Voraussetzung für den gesamten stützenden Bewegungsapparat. Durch eine geschwächte Muskulatur, werden Bänder und Gelenke übermäßig strapaziert. Der Aufbau der Muskulatur wird in der Physiotherapie durch Einsatz von verschiedenen Geräten (beispielsweise auch dem Wasserlaufband für Hunde) erzielt.
…es gibt viele gute Gründe Hunde zu behandeln:
Wirkung auf der körperlichen Ebene
Die Haut und die Muskulatur werden erwärmt
Flüssigkeitsdepots werden aus dem Gewebe abtransportiert
Der Stoffwechsel und die Durchblutung werden angeregt
Die Muskulatur wird gelockert
Verspannungen lösen sich, die Beweglichkeit nimmt zu
Schmerzen werden gelindert
Massage hält ältere Hunde länger fit, bestehende Gelenkerkrankungen können positiv beeinflusst werden.
Wirkung auf die Psyche des Hundes
Verbesserung des Körpergefühls
Entspannung und Beruhigung durch intensive Körperwahrnehmung für nervöse Tiere
Eine tiefe Bindung wird aufgebaut
Vertrauen durch Berührung
Wirkung der Massage
Die Massage ist eine Möglichkeit, von Spannungen zu befreien, so dass der Weg zur Gesundung eingeleitet wird und die Selbstheilungskräfte unbeeinträchtigt wirken können. Sie hat das Ziel, Muskeln zu lockern und spricht auf allen Ebenen an, äußere und innere Blockaden werden aufgelöst.
Blockaden werden durch Sensibilisierung in Form von Druck und Streichungen, von Wärme und Kälte, durch Bewegung, von Wohlbefinden und Spannung abgebaut.
Bewusste achtsame Berührungen bedeuten für unsere Hunde eine tiefe, intensive, liebevolle und durch Respekt geprägte Akzeptanz. Massage schenkt einen Rückzugsraum aus den täglichen Anforderungen. In diesem Raum kann der Hund sich fallen lassen und sich den massierenden Bewegungen anvertrauen. Er kann aufatmen und Spannung abgeben.
Wirkung im Hundesport
Gerade beim Hundesport wird der Hund oft extremen Belastungen ausgesetzt.
Sprünge, Drehungen und extreme Gelenkigkeit in der Wirbelsäule bei hoher Geschwindigkeit sind keine Seltenheit.
Die Gelenke des Hundes dienen hier bei als Stoßdämpfer. Häufig wird nur eine Extremität komplett belastet. Eine entspannende Massage nach – und eine Muskulatur erwärmende Massage vor – sportlicher Höchstleistung ist aus gesundheitlicher Sicht geradezu erforderlich.
Wirkung bei älteren, wenig mobilen Hunden
Gerade der alte Hund ist häufig in seiner Bewegung eingeschränkt. Größtenteils leiden gerade die älteren Tiere an degenerativen Verschleißerkrankungen wie beispielsweise der Arthrose, die bei bestimmten Bewegungen Schmerzen verursacht und viel Lebensfreude nimmt. Die meisten Hundebesitzer möchten in dieser Situation helfen, um ihrem Liebling das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Gerade hier ist der Einsatz der Physio- und Wellnesstherapie überaus effektiv um weniger Schmerzen und Mobilität zu erhalten.
Wirkung nach Verletzung, Krankheit oder Operation
Wie in der Humanmedizin auch, ist die Physiotherapie eine sinnvolle Ergänzung zur tiermedizinischen Behandlung bei orthopädischen Erkrankungen die den Bewegungsapparat mit seinen Muskeln, Knochen und Bändern betrifft, aber auch bei neurologischen Störungen die das periphere und zentrale Nervensystem beeinträchtigen.
Hat mein Hund Schmerzen?
Leider ist es Ihrem Hund nur begrenzt möglich, Ihnen seine Schmerzen mitzuteilen, wenn er denn nicht sogar versucht, sie durch Schonhaltung zu kaschieren. Dieses Verhalten ist durchaus normal, wenn man sich überlegt, dass Hunde von ihren Instinkten als Rudeltier geprägt sind. In einem Rudel aber hat das kranke, schwache Tier keine bzw. nur wenig Chancen, da es die Kraft des Rudels schwächt. Dies führt zum Ausschluss aus der Gruppe und welcher Hund möchte schon von seinem Rudel (hier Menschen/Familie) ausgeschlossen werden? Schmerzen zu verbergen und Bewegungseinschränkungen durch Schonhaltung zu verdecken wird so zu einer Überlebensfrage.
Erste Schmerzanzeichen zu erkennen und diesen nachzugehen ist überaus wichtig. Verhaltensänderungen, die im Zusammenhang mit Schmerzen auftreten, stellen sich schleichend ein und werden meistens erst nach langer Zeit erkannt. Jeder Hund äußert seine Schmerzen anders. Manche werden ruhiger, andere verweigern die Nahrung oder ziehen sich zurück. Manches Tier wird aggressiv oder unruhig.
Zu einer sachlichen Beurteilung kann ihnen die folgende Liste verhelfen:
Ist die Aktivität eingeschränkt?
Besteht ein verminderter Appetit?
Zittert ihr Hund?
Hechelt er häufiger als üblich?
Geht die Atmung schneller als gewöhnlich?
Gibt es eine generelle Veränderung von Gewohnheiten?
(er lässt sich nicht mehr anfassen, springt nicht mehr ins Auto,…)
Hat ihr Hund Depressionen (ist teilnahmsloser)?
Zeigt er Lahmheiten? Schleifen mit den Pfoten? Läuft er unkontrollierter?
Leidet er unter Schlaflosigkeit?
Erscheint seine Haltung verkrampfter?
Oder hat sich das Verhalten verändert?
Lautet auch nur eine Antwort auf diese Fragen mit JA, leidet ihr Hund möglicherweise unter Schmerzen, die seine Lebensqualität vermindert. Der Tierarzt ist der erste Schritt zur Klärung des Sachverhaltes, eine physiotherapeutische Maßnahme setzt danach an. Informieren Sie sich über Behandlungsmöglichkeiten. Sprechen Sie mit mir welche therapeutischen Maßnahmen ihrem Hund helfen können, damit er sich erholt und wieder mehr Lebensfreude bekommt.
Ich freue mich auf Ihre Fragen und beantworte sie gerne unter:
info@pfoetchen-fit.de
www.pfoetchen-fit.de

Hunde in Balance
Praxis für Hundephysiotherapie
Kerstin Hartz
www.hunde-in-balance.de
Hydrotherapie: Therapeutisches Schwimmen für Hunde
Therapeutisches Schwimmen leistet einen wichtigen Beitrag zur Rehabilitation nach Operationen am Bewegungsapparat oder zur Prävention bei chronischen Erkrankungen bzw. beugt auch denkbaren Folgeschäden wie Arthrose, Verschleiß oder Muskelverhärtungen vor. Rekonvaleszenzzeiten verkürzen sich. Bewährt hat sich sich das therapeutische Schwimmen besonders bei der post-operativen Behandlung nach orthopädischen Eingriffen oder Gelenk- und Rückenmarkserkrankungen.
Das beim Schwimmen bis zu 90% verringerte Eigengewicht des Tieres reduziert die Gelenkbelastung erheblich und es fällt ihm leichter, Bewegungen aktiv auszuführen. Dennoch wird jeder, der schon einmal Wassergymnastik gemacht hat wissen, wie anstrengend es ist im Wasser schnell zu laufen.

Durch die Auftriebskraft des Wassers verliert der Hundekörper ein Vielfaches seines Körpergewichtes, d.h. die Gelenke, die Wirbelsäule und die Bänder werden entlastend bewegt. Das ist wichtig für bereits , oder Wirbelsäulen, die dadurch mit wesentlich weniger Schmerzen bewegt werden können, wie auch für gesunde Gelenke.
Bei der Bewegung im Wasser muss permanent der Reibungswiderstand des Wassers überwunden werden, die Bewegungen werden abgebremst. Dies bewirkt eine enorme Kräftigung der gesamten Muskulatur des Hundekörpers – natürlich auch der Muskeln, die für das Laufen zuständig sind. Der Druck des Wassers übt auf den Körper eine Kompression aus, was wiederum zur Ansteigung des zentralen Venendrucks, zu einer vermehrten Ausschwemmung und zu einer Ausschüttung von stressreduzierenden Hormonen führt.

Durch den regulierbaren, richtungslosen Wasserwiderstand können einzelne Körperpartien mit gezielten Übungen schonend gestärkt werden. Die Wirbelsäule kann gerade gehalten, oder sanft mit wechselnden Belastungen gebogen werden. Die Therapie wirkt entspannend für den gesamten Körper.
Der auf den Körper wirkende Wasserdruck und die kontrollierte Belastung des Kreislaufs bewirkt außerdem eine Steigerung der Kondition. Bänder und Sehnen werden schonend gestärkt, die Muskulatur aufgebaut und Herz- und Kreislauftätigkeit angeregt und gefördert. Durch die raumgreifenden Bewegungen wird die Beweglichkeit gesteigert. Der Energieverbrauch im Wasser ist – für die gleiche Bewegung – etwa fünfmal höher als an Land.
Therapeutisches Schwimmen stellt bei operierten Hunden eine einzigartige Möglichkeit dar, die schon nach kurzer Zeit angewandt werden darf. Dabei werden die Therapieziele mit dem Tierarzt abgestimmt. Training und Wiederaufbau des geschwächten Muskelapparates kann so optimal über ein individuelles Übungsprogramm erfolgen.
Das Schwimmtraining kann aber auch als Operationsvorbereitung eingesetzt werden um Übergewicht abzubauen, die Konstitution zu verbessern oder ganz einfach Kondition und Muskulatur zu festigen.
Insbesondere ältere Hunde erfahren durch die nahezu schwerelose Bewegung im Wasser eine Mobilisation und Linderung von allgemeinen Altersbeschwerden. Wichtig ist auch die Aktivierung gelähmter Patienten, z.B. nach Bandscheibenvor¬f-ällen. Die Patienten schwimmen in individuell abgestimmten Intervallen.
Schwimmen bringt vielen Hunden Freude und Spaß, wodurch als netter Nebeneffekt Glückshormone ausgeschüttet werden, die den Lern- und Heilungsprozesse unterstützen können.
Sie möchten mehr erfahren? www.hunde-in-balance.de

Praxis für Tierheilkunde
Silvia Eggers•Tierheilpraktikerin• Mackenstedter Feld 45• 28816 Stuhr• Tel. 04206/413296
Blutegel – kleine Helfer mit großer Wirkung
Viele Hunde leiden an akuten oder chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates,
Wundheilungsstörungen (z.B. nach Bissverletzungen oder Operationen) oder Allergien.
Die Naturheilverfahren bieten in diesen Bereichen gute Behandlungsmöglichkeiten. Die Blutegel-Therapie ist ein sehr Wirksames mit jahrtausende alter Erfahrung und Tradition und sie ist nahezu frei von Nebenwirkungen.
Was passiert bei einer Blutegel-Therapie?
Der Therapeut setzt den Egel an der ausgewählten Stelle an und dieser beißt nach kurzem Tasten zu. Der Biss selbst brennt ein wenig. Er ist vergleichbar mit einer kurzen Berührung einer Brennnessel. Der eigentliche Saugvorgang des Egels ist völlig schmerzfrei. Der Egel
ist aufgrund spezieller Sensoren in der Lage, das jeweils vorgefundene Terrain mit einem individuellen Cocktail medizinisch wirksamer Substanzen zu versorgen. Nachdem er sie injiziert hat, verbreiten sie sich lokal und entfalten unverzüglich ihre vielfältige Wirkung, die u.a. entzündungshemmend und schmerzlindernd ist. Gleichzeitig entzieht der Egel dem Hund Blut. Deshalb muss der Körper neues, sauerstoffreiches Blut bilden und dadurch verbessern sich die Fließeigenschaften des Blutes und der Abtransport der Entzündungsprodukte.
Hat der Egel fertig gesaugt, fällt er ab und der Therapeut nimmt ihn wieder mit. Der Egel ist ein zugelassenes Arzneimittel und wird – wie eine sterile Injektionsnadel – nicht nochmals bei einem anderen Patienten verwendet. Die Wunde selbst darf lediglich mit einer leichten Gaze oder einem Polster unterhalb der Wunde versorgt werden, denn die Nachblutung, die einige Stunden dauern kann, reinigt die Wunde und ist ausdrücklich erwünscht.
Eine deutliche Verbesserung der Beschwerden stellen sich bei chronischen Erkrankungen oft bereits nach wenigen Behandlungen ein. Folgebehandlungen sind dann erst wieder nach Monaten erforderlich.
Bei akuten Beschwerden ist meistens sogar schon ein einmaliger Einsatz ausreichend.
Wir nennen hier einige Beschwerden, bei denen erfahrene Therapeuten mit Blutegeln wirksam helfen konnten:
Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellbogengelenksdysplasie, Diskopathie (Bandscheibenvorfall), akute (Arthritis) und chronische (Arthrose) Entzündung der Gelenke, Spondylose (degenerative Veränderungen der Wirbelkörper und Bandscheiben), Sehnenscheidenentzündung, schlecht heilende Wunden, Abzesse, Ödeme, Leckekzeme
Sie möchten mehr erfahren: www.tierheilkunde-eggers.de



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